Steckbriefe des Brautpaars

Stelle Braut und Bräutigam in der Hochzeitszeitung mit allen Facetten vor

Natürlich geht es in einer Hochzeitszeitung vor allem um das Brautpaar, das ja alle Gäste kennen. Trotzdem oder gerade deshalb ist es eine schöne Idee, Braut und Bräutigam noch einmal allen vorzustellen. In Steckbriefen könnt ihr alle liebenswerten Vorlieben und Eigenarten der beiden zusammenstellen. Denn nicht alle Hochzeitsgäste kennen die beiden gleichermaßen gut, und auch für das frischgebackene Eherpaar ist es spannend zu lesen, was den engsten Freunden und Verwandten so auffällt und woran sie sich erinnern.

So gelingt ein Steckbrief für Braut und Bräutigam

Es braucht vier Schritten, um tolle Steckbriefe für das Brautpaar in der Hochzeitszeitung zusammenzustellen:

1. Informationen sammeln
In einem Steckbrief steht kurzgefasst und auf einen Blick erfassbar das Wichtigste über jemanden. Hier kommen also alle spannenden, wichtigen und unterhaltsamen Fakten hinein, die charakteristisch sind für eine Person. In einer Hochzeitszeitung darf das natürlich nicht zu nüchtern und zu schlicht sein, sondern stattdessen gern romantisch und ein bisschen witzig - und natürlich immer positiv. Aber das ist ja klar. Wenn ihr die Steckbriefe für das Brautpaar zusammenstellt, sammelt ihr am besten erst einmal alles, was euch an typischen Eigenschaften von Braut und Bräutigam einfällt. Dazu gehören Eckdaten, wie die Namen, die Geburtstdaten, vielleicht die Angaben zu Geschwistern und Eltern. Hinzu kommen dann Fakten, wie das Lieblingsessen, das liebste Urlaubsland, das erste Wort, das größte Hobby und vieles mehr. Befragt auch unbedingt Geschwister, Eltern, (Schul-)Freunde des Brautpaares und andere Personen aus dem direkten Umfeld. Sie haben häufig noch tolle Ideen und Vorschläge. Am Ende entsteht wahrscheinlich eine umfangreiche Liste. Jetzt heißt es, sortieren. Alles, was nicht wichtig oder langweilig ist, könnt ihr direkt streichen. Überraschende Informationen oder richtig typische Eigenschaften dürfen hingegen keinesfalls fehlen. Achtet auch darauf, dass die Steckbriefe von Braut und Bräutigam ungefähr gleich lang sind. Schön ist, wenn ihr bei beiden dieselben Kategorien befüllen könnt. Aber das muss nicht sein. Er hat vielleicht ein interessantes Lieblingsessen und sie dafür ein spannendes Hobby sowie einen witzigen Spitznamen und umgekehrt ist das nicht der Fall.

2. Humor erwünscht
Die Leser – und auch Braut und Bräutigam – freuen sich sehr über einige humorvolle oder augenzwinkernde Informationen. Aber Vorsicht: Achtet darauf, dass diese lustigen Infos weder Geheimnisse sind, noch unter der Gürtellinie. Und auch bei sensiblen Personen solltet ihr überlegen, ob die witzigen und neckisch gemeinten Steckbrief-Informationen nicht doch verletzen könnten. Vielleicht fragt ihr im Zweifel auch noch jemand anderen aus Freundeskreis oder Familie um Rat.

3. Foto nicht vergessen
Nicht zuletzt gehört zu einem guten Steckbrief natürlich auch ein charakteristisches Foto. Ihr könnt euch für eine Variante mit Pärchenbild von Braut und Bräutigam oder für Einzelfotos entscheiden. Eine andere Variante ist, jeweils ein aktuelles Foto auszuwählen und ein witziges oder schönes aus Kindheit oder Jugendzeit danebenzustellen.

4. Das Layout
Im Makerspace könnt ihr die Steckbriefe nach euren Vorstellungen und passend zum ausgewählten Layout eurer Hochzeitszeitung gestalten. Unser Tipp ist: Schaut mal in die Zeitschriftenvorlagen für die Abizeitungen. Da gibt es tolle Vorlagen für Steckbriefe. Die könnt ihr in eure Hochzeitszeitung übernehmen und die Farben und die Schriftarten denen eurer Hochzeitszeitung anpassen. Es ist unglaublich, welch starte Effekt eine andere Farbe und Schrift haben können, oder?