Texte für eure Abizeitung

Hilfreiche Tipps und Tricks für gute Artikel

Beim Schreiben der Texte für eure Abizeitung gibt es einiges zu beachten. Wir haben die wichtigsten Infos für euch zusammengefasst. Die Artikel eurer Abizeitung sollten kurzweilig zu lesen sein und gern mit einer guten Prise Humor. Texte schreiben kann doch jeder, oder? Und ihr schreibt ja sowieso oft genug in der Schule: Klausuren, Facharbeiten, Protokolle usw. Für die Artikel für eure Abizeitung gelten jedoch ein paar andere Regeln: Sie sollten kurzweilig zu lesen sein und gern mit einer guten Prise Humor versehen sein. Natürlich beinhalten sie auch Informationen für die Lesenden. Aber an erster Stelle steht doch der Spaß daran. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die ihr unbedingt beachtet solltet. Hier in aller Kürze die wichtigsten Regeln:

Textlänge
Das Layout-Team sagt euch, wie lang die Texte auf den jeweiligen Seiten sein dürfen. Und daran solltet ihr euch unbedingt halten. Nein, man kann die Schriftgröße nicht willkürlich größer/kleiner machen, damit dein Artikel auf die Seite passt oder einfach mehr/weniger Fotos platzieren. Natürlich kann man das, aber dann ist das Layout „kaputt“ und die Abizeitung sieht weder schön noch professionell aus. Willst du das? – Na, dann halte dich an die Vorgaben des Layouters.

Textsorte
Welcher Textsorte gehört der Artikel eigentlich an? Erinnert euch an den Deutschunterricht, als ihr die journalistischen Textsorten besprochen habt. Viele der Abizeitungsartikel sind Reportagen.

Struktur
Jeder Text braucht eine Struktur in Form von Einleitung, Mitte und Schluss. Auch das war oft genug Thema im Deutschunterricht – und zwar mit Grund. Nehmt eure Leser mit in euren Artikel hinein, erzählt ihnen etwas und dann entlasst sie sanft wieder. Zwischendurch sind Zwischenüberschriften manchmal hilfreich und auch Bildunterschriften unterstützen bei der Orientierung. So macht Lesen Freude.

Fokus
Worum geht es eigentlich in dem Text? Den Gedanken solltet ihr im Blick behalten und euch auch nicht zu viele Themen und Begebenheiten vornehmen. Alles passt nie in einen Artikel. Also wählt einzelne Themen (oder nur ein Thema) aus und haltet euch daran. Fokussiert Euch.

Sprache
Auch hier ist weniger mehr. Verkünstelt euch nicht in bandwurmartigen Sätzen. Formuliert klar und einfach. So haben eure Leser mehr davon und ihr mehr Freude am Formulieren.

Verständnis
Versteht jeder den Inhalt oder ist er mit Insidern gespickt und nur für andere Schüler der Stufe verstehbar? Erinnert euch daran, wer eure Abizeitung liest: Klar, auch Mitschüler und Schüler der unteren Jahrgänge, aber auch Lehrer, Eltern, Oma, Opa, Onkel, Tanten und nicht zuletzt auch eure Anzeigenkunden. Formuliert so, dass alle Freude haben, eure Abizeitung zu lesen.

Respekt
Last but not least: Seid respektvoll in euren Artikeln – egal, ob Mitschülern, Lehrern oder anderen gegenüber. Humor ist erlaubt, aber überlegt immer, ob ihr eventuell jemandes Gefühle verletzen könntet. Das ist unbedingt zu vermeiden.

Abgabetermine
Schreibt ihr selbst einen Artikel, solltet ihr unbedingt den geplanten Abgabetermin einhalten. Auch wenn ihr das Gefühl haben solltet, die Deadline läge sehr früh: Das hat einen Grund. Eure Texte werden noch gelesen und korrigiert. Es dauert seine Zeit, alle Seiten der Abizeitung aufzubauen etc. pp. Also, seid kooperativ. Wenn ihr für die Organisation der Abizeitung verantwortlich seid, solltet ihr unbedingt darauf achten, dass die Abgabetermine eingehalten werden. Es bietet sich an, zwei Wochen vor der Text-Deadline eine Rundmail an alle Autoren zu schicken und an die Deadline zu erinnern. Dasselbe tut ihr dann noch mal eine Woche vor dem Termin und drei Tage davor. Dann sind hoffentlich (möglichst) alle Texte am Deadline-Tag bei Euch.

Mit Texten umgehen
Wenn ihr die Texte eurer Mitschüler durchseht und bearbeitet oder korrigiert, dann solltet ihr unbedingt in Word das Tool „Änderungen nachverfolgen“ benutzen und dem Autor das Dokument zurückschicken, damit er sich anschauen kann, wo ihr in den Text eingegriffen habt. Seid respektvoll im Umgang miteinander und beachtet, dass jeder einen eigenen Schreibstil hat. Andererseits sollte sich niemand persönlich angegriffen fühlen, wenn sein Text kritisiert wird, sondern in sich gehen und überlegen, ob die Korrekturen den Artikel vielleicht doch verbessern.